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Hamburger SV - FC Bayern München 1:0 (0:0) 1.Bundesliga Frauen, 16.Spieltag 03.04.2005, 14:00 Uhr, 180 Zuschauer, Wolfgang-Meyer-Stadion, Spiel-Historie |
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Kein Spiel für schwache Nerven - 1:0 Niederlage gegen den HSV Beim ersten Auswärtsspiel in der Bundesliga musste die Mannschaft eine schmerzliche 1:0-Auswärtsniederlage hinnehmen. Es war kein Spiel für schwache Nerven - wie auch! Das Spiel wurde in der letzten Spielminute mit einem Freistoßtor entschieden. Die Jungnationalspielerin Sara Günther trat zum Freistoß an und brachte mit ihrem platzierten Schuss - der Ball wurde immer länger und länger und ging an Freund, Feind und Torfrau Ulrike Schmetz vorbei - die Hanseatinnen in letzter Minute auf die Siegesstrasse. Dass der Sieg für Hamburg mehr als glücklich war, zeigt folgende Statistik. Der HSV hatte zwar die klareren Chancen, doch über 90 Minuten gesehen sind normalerweise 2-3 klare Chancen zu wenig. Wird aber eine davon eiskalt genutzt und fährt man damit noch einen Dreier ein, haben sie alles Richtig gemacht. Tanja Vreden tauchte ein ums andere Mal alleine vor Ulrike Schmetz auf, doch mit Glück und tollen Glanzparaden von Ulrike stand die Null bis zur letzten Minute. Bei diesen Situationen erhöhte sich nicht nur der Pulsschlag des Gegners, auch bei den zahlreich mit angereisten Bayern Fans stockte der Atem, und bei unseren Banksitzern gab es im ganzen Spiel keine ruhige Minute. Doch was noch haarsträubender und am Ende Frustration brachte, waren die auf unserer Seite vergebenen Chancen. Alleine in den letzten 20 Minuten gab es Chancen fast schon im Minutentakt. Durch Unvermögen, fehlende Abgebrühtheit und Abschlussschwäche machten wir uns das Leben selbst schwer und brachten uns um den Lohn der guten Arbeit in diesem Spiel. Die Mannschaft gab wirklich alles und kämpfte bis zum Schluss, doch was nützt all dies, wenn die Abschlussschwäche so offensichtlich ist. Im dritten Pflichtspiel in diesem Jahr haben wir noch kein Tor geschossen - eine Bilanz die es in den letzten Jahren nicht gab. Die Mannschaft war immer gut für ein Tor, doch im Moment sind die Tore wie zugenagelt, oder stehen da, wo wir nicht hinschießen. Unser Torverhältnis - in 13 Spielen 17:17 - zeigt eindeutig, super tolle Abwehr bzw. Defensivleistung - würde 3.Platz bedeuten -, aber brutale schwächen in der Offensive - dies würde Platz 9 bedeuten. Zahlen die für sich sprechen und unbedingt eine andere Aussagekraft bekommen müssen. Ich denke die Bundestrainerin Tina Theune-Meyer hat ein interessantes und spannendes Spiel gesehen. Eine Ulrike Schmetz in Bestform, und Janine Partzsch und Katharina Grießemer mit solider Leistung. Die beiden können in diesen Tagen beweisen, dass sie zu recht für das Länderspiel der U-21 gegen Russland am 07.04.05 nominiert wurden. Verfasst: Karin Danner |
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