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Hamburger SV - FC Bayern München 0:3 (0:1) 1.Bundesliga Frauen, 20.Spieltag 10.05.2009, 14:00 Uhr, 450 Zuschauer, Wolfgang-Meyer-Stadion, Spiel-Historie |
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Im Nord-Süd-Gipfeltreffen zwischen dem HSV und dem FC Bayern ging der Süden als klarer Sieger vom Platz Im Nord-Süd-Gipfeltreffen zwischen dem HSV und dem FC Bayern ging der Süden als klarer Sieger vom Platz. Zu Beginn merkte man den Spielerinnen die Anspannung an - stand doch die Meisterschaft auf dem Spiel. Würden sie sich einen Ausrutscher erlauben? Können sie dem Druck standhalten und würden sie die gewöhnte Leistung zeigen können? Diese Gedanken gingen den Spielerinnen sicherlich durch den Kopf, da sie zu Beginn des Spiels nicht in den gewohnten Spielrhythmus kamen. Von Minute zu Minute fanden sie aber zu ihrer Sicherheit zurück und konnten die einen oder anderen Angriffe setzen und Torchancen herausarbeiten. Vanessa Bürki steht für Torerfolg, in den letzten Spielen konnte sie sich als Doppelschützin in die Torjägerliste eintragen. So auch in Hamburg. Vanessa benötigte 22 Minuten bevor sie zur Stelle war. Mit der 1:0-Führung kam auch die Kombinationen und die Angriffe rollten in Richtung HSV-Tor, jedoch ohne einen erfolgreichen Abschluss zu finden. Der HSV war in der ersten Halbzeit schwach, konnte keine einzige Chancen erspielen, was für die tolle Leistung unseres Abwehrverbundes spricht. In Halbzeit zwei wurde der HSV etwas stärker, versuchte sich mehr in der Offensive. Es kam die ein oder andere kleine Chance dabei raus, doch gefährlich wurden die Hanseatinnen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dann kam Vanessa Bürkis zweiter Auftritt. In der 62. Minute wuchtete sie einen Abpraller im Strafraum zum 2:0 in die Maschen. Zurzeit läuft es bei Vanessa, sie steht richtig und hat einen Torriecher. Top Quote, gute Leistung, die am Ende mit Toren belohnt werden. Bayern beherrschte in der Schlussphase weiter das Spielgeschehen, dennoch kam der HSV zu Chancen. Die Mannschaft drängte auf das dritte Tor und vergaß dabei die Defensivarbeit. Wäre in dieser Phase der Anschlusstreffer gefallen, hätte es nochmals spannend werden können. Doch wir haben ja noch unsere Mandy Islacker. Sie wurde eingewechselt und setzte auch in diesem Spiel ihre Duftmarke. Das Tor in der 83. Minute war ein Mandy-Tor. Sie ist eine Mittelstürmerin die an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt steht. Eiskalt verwandelte sie in Gerd Müller Manier zum 3:0-Endstand. Das war der Sieg, kein stolpern, so wie es sich die Konkurrenz gewünscht und einige sicherlich gehofft hatten. Wir sind weiter auf Meisterschaftskurs, Potsdam im Blickwinkel und Duisburg am 26.05.2009 im Visier. Verfasst: Karin Danner |
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